Foto © Iwan Baan
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Mehrotra Building

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Standort
Basel, Schweiz
Jahr
2013
Bauherrschaft
Novartis Pharma AG
Generalplaner
Rapp Arcoplan AG, Basel

Design Architekt
RMA Architects Rahul Mehrotra, Mumbai/Boston

Local Architekt
ARGE Blaser Architekten und Butscher Architekten, Basel

1022 Neubau Büro- und Laborgebäude, Novartis Campus, Virchow 16 WSJ-182 Rahul Mehrotra,
Basel (2010-2014)

Erd- und erstes Obergeschoss


Die Perspektive der grosszügigen Eingangshalle wird durch lineare Deckeneinbauleuchten verstärkt. Diese sind in Metall-Lamellen integriert, welche das Licht weich um die Leuchte verteilen und dieses dreidimensional erscheinen lassen. Die grosse, mittig gesetzte Treppe im ersten Obergeschoss wird durch Leuchten, die sich in der ersten Geschossdecke befinden, erhellt.


Laborräume


Die in die metallenen Abhangdecken integrierten Lichtlinien erzeugen ein gleichmässiges, blendarmes Arbeitslicht. Die Lichtbänder, ausgestattet mit sogenannten „Batwing“-Reflektoren, die die Bildschirmgerechtigkeit erzeugen, sind auf die Gebäuderaster ausgerichtet. Durch eine hohe Effizienz der Leuchten, kombiniert mit einer breitstrahlenden Lichtcharakteristik wird eine sehr gute Wirtschaftlichkeit erreicht.


Open Office


Die Arbeitsplatzbeleuchtung ist über mehrfach genutzte Stehleuchten organisiert. Diese werden einerseits zur Allgemeinbeleuchtung über eine zentrale Schaltung gesteuert. Andererseits kann ein individuell schaltbarer Lichtanteil zur Erhöhung der Lichtstärke auf dem Arbeitsplatz von 500 Lux genutzt werden. Die filigranen Stehleuchten sind mit mikroprismatischen Abdeckungen ausgestattet um eine effiziente Beleuchtung als auch die Bildschirmgerechtigkeit zu gewährleisten. Die mit dunklem Holz verkleideten Gebäudekerne sind mit Lichtlinien gefasst und damit optisch von den massiven Betondecken getrennt. Einzeln stehende Druckerzonen sind punktuell mit feinen, linearen Möbeleinbauleuchten ausgestattet.


Meeting- und Private-Rooms


In den Besprechungsräumen bringen runde, metallene Deckenanbauleuchten ein weiches, schattenarmes Licht in den Raum. Diese eignet sich auch gut für Videokonferenzen und Bildschirmnutzungen. Die kleinen Private-Rooms sind wie die Besprechungsräume mit denselben Deckenanbauleuchten ausgestattet. Durch die hellen, leicht transparenten Vorhänge dringt das Licht bis in die Open Office Bereiche und lassen die kubischen Private-Rooms als grosse Laternen erscheinen.


Atrium mit Oblicht


Das begrünte Atrium erhält über die Oblichtbeleuchtung und die Allgemeinbeleuchtung der angrenzenden Räume eine ausreichende Grundbeleuchtung. Auf eine eigentliche Pflanzenbeleuchtung konnte durch eine geschickte Auswahl der Bepflanzung verzichtet werden.
Durch enge, hohe Lichtschlitze dringt Tageslicht in das hohe Atrium. Unterstützt wird diese Lichtstimmung mit linearen, eingebauten Lichtbändern, welche weiches Kunstlicht in den Innenraum bringen und den Tageslichteindruck auch frühmorgens oder abends simulieren.
Treppen im Atrium und die angrenzenden Zonen erhalten durch in den Handläufen integriertes Licht eine architektonische Betonung und eine blendfreie Ausleuchtung. In den Treppenhäusern bringen treppenunterseitig eingesetzte Lichtbänder ein gleichmässiges, präsentes Licht in den Raum und betonen die Dreidimensionalität.

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